BOI-Report für eine US LLC: Alles, was Unternehmer wissen müssen
Seit dem 1. Januar 2024 gilt in den USA eine neue Meldepflicht für Unternehmen: Der sogenannte BOI-Report (Beneficial Ownership Information Report). Dieses neue Gesetz verpflichtet viele Unternehmen, insbesondere LLCs, ihre wirtschaftlich Berechtigten offenzulegen.
Doch was bedeutet das genau? Warum wurde diese Regelung eingeführt, und wer ist betroffen? Welche Informationen müssen eingereicht werden, und was droht bei einer Nichteinhaltung?
Dieser Artikel liefert eine umfassende Anleitung zur BOI-Meldung für US LLCs, erklärt die Hintergründe und zeigt Schritt für Schritt, wie Unternehmer ihre Verpflichtungen rechtssicher erfüllen können.
Hintergrund: Das Corporate Transparency Act (CTA)
Die gesetzliche Grundlage für die BOI-Meldepflicht ist das Corporate Transparency Act (CTA), das 2021 verabschiedet wurde und am 1. Januar 2024 in Kraft trat. Ziel dieses Gesetzes ist es, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und andere illegale Finanzaktivitäten zu bekämpfen.
Das CTA verpflichtet bestimmte Unternehmen, Informationen über ihre wirtschaftlich Berechtigten an das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) zu übermitteln. Die Idee dahinter ist, mehr Transparenz über die tatsächlichen Eigentümer von Unternehmen zu schaffen und so anonyme Firmennetzwerke zu durchbrechen.
Die neue Regelung betrifft eine Vielzahl von Unternehmen – insbesondere LLCs, Corporations und ähnliche Gesellschaftsformen. Es gibt jedoch Ausnahmen, die weiter unten erläutert werden.
Wer muss den BOI-Report einreichen?
Betroffene Unternehmen
Grundsätzlich muss jede US LLC den BOI-Report einreichen, sofern sie:
In den USA registriert ist, entweder als Domestic LLC oder als Foreign LLC, die dort tätig ist.
Nicht unter eine der gesetzlich definierten Ausnahmen fällt (z. B. große Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern und über 5 Mio. USD Umsatz).
Wer gilt als „Beneficial Owner“?
Als wirtschaftlich Berechtigte („Beneficial Owners“) gelten Personen, die:
Mindestens 25 % der LLC-Anteile halten oder
Wesentlichen Einfluss auf Entscheidungen der LLC haben (z. B. Geschäftsführer oder Hauptinvestoren).
Das bedeutet, dass sowohl direkte Eigentümer als auch Personen mit wesentlicher Kontrolle gemeldet werden müssen.
Ausnahmen von der Meldepflicht
Nicht alle Unternehmen müssen einen BOI-Report einreichen. Die wichtigsten Ausnahmen sind:
- Große Unternehmen, die:
Mehr als 20 Vollzeitmitarbeiter haben,
Einen Jahresumsatz von über 5 Mio. USD erzielen und
Eine physische Betriebsstätte in den USA unterhalten.
- Bestimmte regulierte Unternehmen, wie Banken oder Versicherungen, die bereits unter staatlicher Aufsicht stehen.
- Inaktive Unternehmen, die vor dem 1. Januar 2020 gegründet wurden und keine Geschäftstätigkeit mehr ausüben.
Falls eine LLC unter eine dieser Ausnahmen fällt, muss kein BOI-Report eingereicht werden.
Nach Absenden des Berichts erhält man eine Bestätigung
Diese sollte für spätere Nachweise gespeichert werden
Risiken und Strafen bei Nichteinhaltung
Unternehmen, die den BOI-Report nicht oder fehlerhaft einreichen, riskieren:
Bußgelder von bis zu 500 USD pro Tag
Strafrechtliche Konsequenzen, einschließlich Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren
Einschränkungen bei Bankkonten oder Geschäftsaktivitäten
Daher ist es essenziell, die BOI-Meldung fristgerecht und korrekt einzureichen.
Risiken und Strafen bei Nichteinhaltung
Muss jeder eine BOI-Meldung machen?
Nein, nur Unternehmen, die nicht unter die Ausnahmen fallen.
Ist die BOI-Meldung öffentlich einsehbar?
Nein, die Daten sind nicht öffentlich, sondern nur für Behörden zugänglich.
Was passiert bei Änderungen?
Jede Änderung muss innerhalb von 30 Tagen gemeldet werden.
Fazit und Handlungsempfehlung
Die neue BOI-Meldepflicht ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Transparenz im US-Unternehmensrecht.
Für LLC-Inhaber bedeutet dies jedoch zusätzliche bürokratische Verpflichtungen.
Um Bußgelder und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, sollte die Einreichung des BOI-Reports rechtzeitig und korrekt erfolgen. Unternehmer, die sich unsicher sind, sollten sich an Fachleute für US-Firmengründungen wenden.
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